Geschichte - Oberstädter Brauchtum

 

 

 

Geldbeutelwäsche am

Aschermittwoch in der Bregenzer Altstadt


 

Bei der Gealtbittelwäsch* am Aschermittwoch handelt es sich um eine Art Trauerbrauch. Dieser steht für das Vergängliche, ist zugleich ein Nachruf auf die närrischen Tage des Faschings und bildet bei den Bewohnern der Bregenzer Altstadt, den Oberstädtlern, den Abschluss dieser lebensfrohen Zeit.

 

Nach Anbruch der Dunkelheit werden am Aschermittwoch nach einem Trauermarsch durch die Oberstadt, angeführt von einer Abordnung der Bregenzer Stadtmusik, die Geldbeutel der Oberstädtler im Brunen des Grafen Hugo v. Montfort am Ehreguta-Platz gewaschen. 

Diese sind nun leer und die Gelegenheit wird genutzt, sie zu waschen, auf dass sie sich mit frischem Geld wieder auffüllen mögen.

Die Teilnehmer sind mit einem weißen Leinentuch und einem Jacko (weiße Kappe) bekleidet und vollziehen diesen Brauch voller Trauer und mit wehmütigem Geraune.

Während der Gealtbittelwäsch werden vom Chronisten der ARGE Oberstadt begangene "Hoppalas" sowie lustige Begebenheiten der Bregenzer Oberstädtler auf humorvolle Weise dem Auditorium vorgetragen.

 

Die ARGE Oberstatd freut sich, Sie

am Aschermittwoch zu dieser traditionellen  Veranstaltung in die Bregenzer Altstadt bei freiem Eintritt einladen zu dürfen!

 

Treffpunkt Abends am Martinsplatz

 

 

>Historisches zur Gealtbittelwäsch

 

 

 

*alter Bregenzer Dialekt aus dem Bregenzer Büchlein "Bloß it vergeassa"

  Band IV; herausgegeben von Walter Lingenhöle und Dr. Walter Rusch

 

 

>Geschichte

 

 

 

Veranstalter: ARGE Oberstadt